23.02.2017 - Bundespräsident a. D. Heinz Fischer: "Politische Erinnerungen"

Zeitgeschichtliche Diskussion in der Raiffeisen-Zentrale

Auf Einladung des "Forschungsinstituts für politisch-historische Studien" ließ Altbundespräsident Heinz Fischer in Salzburg die Geschichte der Zweiten Republik Revue passieren. Unter dem Titel "Politische Erinnerungen" diskutierte er mit Historikern, Publizisten und mehr als 200 Gästen in der Bankhalle des Raiffeisenverbandes Salzburg.

Heinz Fischer ließ in seiner bekannt eloquenten Art Schlüsselszenen und Momente entscheidender Kurskorrekturen in der Zweiten Republik wiedererstehen: Sachlich und emotional, spannend und informativ, berührend und immer wieder auch witzig-ironisch. Vom Staatsvertrag bis zur Borodajkewycz-Affäre, vom Reform-Elan der Kreisky-Jahre bis zum Aufstieg des Rechtspopulismus.

Zwölf Jahre war Heinz Fischer nicht nur der Bundespräsident Österreichs, er gilt auch als Präsident der Herzen. Wohl kein Bundespräsident war je beliebter als er. Im Politiker-Vertrauensindex der "APA" war er seine gesamte Amtszeit über auf Platz 1.

Heinz Fischer hatte ein offenes Ohr für die vielen Gäste und nahm sich - auch dies keine Überraschung - Zeit, um sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Großer Applaus.

Heinz Fischer
Bild: Als Kooperationspartner des Forschungsinstitutes war Raiffeisen Salzburg Gastgeber der Veranstaltung. Die einleitenden Worte für Dr. Heinz Fischer sprach der Büroleiter der RVS-Generaldirektion, Mag. Gernot Reiter. V.l.: Univ.-Prof. Dr. Christian Dirninger, Mag. Gernot Reiter, Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer und RVS-Obmann Sebastian Schönbuchner.