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Gefahren im Außenhandel
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Im Unterschied zum Heimmarkt ist beim internationalen Geschäft auf einige zusätzliche Risken zu achten. |
Insbesondere beim Aufbau einer Geschäftsbeziehung mit einem ausländischen Partner kann man dessen korrekte Geschäftsgebarung nicht immer voraussetzen. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die verschiedenen Risken im Auslandsgeschäft. Wir zeigen die Möglichkeiten auf, wie Sie sich gegen diese Risken absichern können.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen
- Wirtschaftlichen Risken
- Politische Risken
Wirtschaftliche Risken
- Produktionsrisiko: (Exporteur): Darunter versteht man im Exportgeschäft das Risiko des Schadensfalls noch vor Auslieferung. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Ware durch Verschulden des ausländischen Vertragspartners nicht abgenommen wird bzw. es noch vor Auslieferung der Exportware zur Insolvenz des ausländischen Abnehmers kommt.
- Delkredererisiko:Das Delkredererisiko entsteht erst nach Auslieferung der Exportware und besteht darin, daß die entstandene Exportforderung aus Gründen, die beim ausländischen Schuldner liegen, nicht bezahlt wird.
- Transportrisiko (Importeur und Exporteur): Beschädigung oder Verlust der Ware beim Transport, Verzögerung des Transportes, Versandfehler.
- Annahmerisiko (Exporteur): Der Importeur beanstandet die Qualität der gelieferten Ware und nimmt diese nicht oder nur unregelmäßig ab.
- Lieferungs- und Warenrisiko (Importeur): Der Exporteur hält die Vereinbarungen bzgl. Lieferfrist, Warenqualität oder Menge nicht ein.
- Währungs- oder Kursrisiko (Importeur und Exporteur): Bei einem Geschäftsabschluß in Fremdwährung kann ein erhebliches Kursrisiko entstehen. Eine Kurssteigerung der Fremdwährung bedeutet beispielsweise für den Importeur, daß er für die Bezahlung der gelieferten Ware in Fremdwährung einen höheren Betrag an eigener Währung aufwenden muss.
Politische Risiken:
- Politisches Risiko im engeren Sinn (Exporteur):Kriege, Aufruhr oder Revolution, behördliche Maßnahmen, die den Devisentransfer beschränken oder behindern.
- Konvertierungs- und Transferrisiko (Exporteur): Darunter versteht man jenes Risiko, daß die Transferierung des Kaufpreises (meist aufgrund von Devisenknappheit) in frei konvertierbarer Währung im Abnehmerland verzögert oder unmöglich gemacht wird.





