Drucken

Wichtige Information für Privatkunden (Verbraucher).

Information Allgemein

Gemäß nunmehr gesicherter Rechtsprechung des Obersten Gerichtshof müssen Banken bei variabel verzinsten Verbraucherkrediten (z.B. auf Basis des 3-Monats-EURIBOR) bei Vorliegen negativer Indikatorwerte bei der vertraglich vereinbarten Zinsanpassung den vollen Wert des negativen Indikators berücksichtigen.

Wir werden deshalb bei allen noch aufrechten Konten:

  • von Verbrauchern
  • mit Sollsalden und
  • mit variablem Zinssatz,
  • bei denen laut vertraglicher Vereinbarung im Kredit-/Kontovertrag der für die Zinsanpassung heranzuziehende Indikatorwert negativ ist/war,

die Zinssätze unter voller Berücksichtigung negativer Indikatorwerte (auch rückwirkend für vergangene Zinsperioden mit negativen Indikatorwerten) korrigieren.

Dies wird mit Wirkung zum 1.1.2018 erfolgen und zu einer Reduzierung der derzeit bei den o.a. betroffenen Verbraucherkonten verrechneten variablen Sollzinssätze führen. Die rückwirkende Anpassung bewirkt, dass sich bei den betroffenen Verbraucherkonten auch der Zinsaufwand für die vergangenen Zinsperioden mit negativem Indikator verringert, und sich somit ein Differenzbetrag zu Gunsten des Kontoinhabers ergibt.

Wir werden den betroffenen Kontoinhabern – sobald die Ergebnisse der Neuberechnung vorliegen – diesen Differenzbetrag (zuzüglich gesetzlicher Zinsen ggf. abzügl. KESt) valutagerecht refundieren.

Die Ermittlung des Differenzbetrages ist technisch aufwändig, sodass die valutagerechte Gutschrift dieses Betrages (zuzüglich gesetzlicher Zinsen ggf. abzüglich KESt) erst im ersten Kalenderquartal 2018 erfolgen kann. Wir werden den Differenzbetrag bis zu seiner Gutbuchung mit den gesetzlichen Zinsen verzinsen, sodass dem Kontoinhaber aus der vorbeschriebenen, technisch bedingten zeitlichen Verzögerung keine finanziellen Nachteile entstehen.

 


Sie wünschen kompetente, persönliche Beratung?